Augenlaser durch PRK

 

Die PRK kann als Mutter aller Augenlaser Behandlungen bezeichnet werden. Sie wurde als erste Augenlaser Methode im Jahre 1986 zum ersten Mal angewandt. Das Prinzip, die Hornhaut des Auges neu zu modellieren um einen Ausgleich der Fehlsichtigkeit zu erhalten, ist allerdings schon älter. Die ersten Studien dazu gab es bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Erste erfolgreiche Operationen wurden ab 1978 angewandt. Allerdings wurde bei diesen nicht mit dem Laser operiert, sondern noch mit herkömmlichen Instrumenten, sprich mit dem Skalpell. Das Prinzip war jedoch dasselbe: Durch flächige Abtragung von Hornhautschichten erzielte man eine Lichtbrechung, welche die Kurzsichtigkeit reduzierte. Mithilfe der PRK, der „Photorefraktiven Keratektomie“ wurde das Verfahren auf die Nutzung von Augenlaser erweitert. Der Laser ist deutlich präziser als der Augenchirurg mit dem Skalpell. Daher erwiesen sich erstendie ersten Ergebnisse der PRK Augenlaser Behandlung als bahnbrechend.

Bei der PRK Augenlaser Behandlung wird heute der Excimer-Laser eingesetzt, wie er auch bei den anderen Augenlaser Methoden verwendet wird. Zunächst wird das Deckhäutchen des Auges entfernt, was meist mit Hilfe von chirurgischen Instrumenten geschieht. Danach arbeitet der Excimer-Laser direkt auf der Hornhaut und verändert deren Form, ohne nicht betroffenes, angrenzendes Gewebe zu beschädigen. Die gesamte Augenlaser Behandlung durch PRK dauert in der Regel nur wenige Minuten. Erfahren Sie mehr zur PRK auf http://www.augenlaserzentren.de/videos in einem animierten Erklärvideo.

Nach der Behandlung sollte der Patient eine Nacht lang einen schützenden Augenverband tragen. Danach ist die Sehschärfe noch etwas eingeschränkt, was damit zusammenhängt, dass sich das Deckhäutchen erst wieder regenerieren muss. Dies geschieht normalerweise innerhalb von 5 Tagen und man ist erfahrungsgemäß bereits wieder nach einer Woche arbeitsfähig. Nach einigen Wochen ist die Sehschärfe vollkommen hergestellt.

Durch die PRK Augenlaser Behandlung kann die Kurzsichtigkeit bis zu -6 Dioptrien und die Stabsichtigkeit bis zu -3 Dioptrien korrigiert werden. Diese Form vom Augenlaser empfiehlt sich vor allem bei dünner Hornhaut.

Die PRK wird allerdings immer seltener in Deutschland angewandt, da die weiterentwickelten Methoden wie Lasik, Lasek und Intra-Lasik wesentliche Vorteile bieten und auch weniger Schmerzen verursachen.